Am 03.02.2026 wurde mit dem Spatenstich der Startschuss für den Anbau des Raiffeisenmarktesin Schapbach gegeben. Der geplante Erweiterungsbau setzt architektonisch auf eine moderne, klare Gestaltung, die sich harmonisch in das Ortsbild einfügt und den Markt als zeitgemäßen Treffpunkt der Nahversorgung stärkt.
Durch die Erweiterung entsteht künftig deutlich mehr Platz für ein vollständiges Sortiment und eine angenehme Einkaufsatmosphäre. Das Projekt ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der wohnortnahen Versorgung und unterstreicht die Bedeutung des Standortes für die Gemeinde. Während der Bauphase bleibt der Markt weiterhin geöffnet.
Am 05. Januar 2026 fand ein fachlicher Austausch mit Johannes Fechner MdB statt. Im Mittelpunkt stand eine zentrale Frage: Wie entwickeln wir Neubau- und Bestandsquartiere so, dass sie langfristig unabhängig und versorgungssicher funktionieren?
Aus meiner Praxis als Inhaber von innovativSCHMID und aus realisierten Quartiersprojekten weiß ich: Die Wärmewende beginnt nicht bei der Technik, sondern in der Planung. Energetisch sinnvolle Sanierung bedeutet, Architektur und Energieinfrastruktur als Einheit zu denken. Gebäudehülle, Nutzungskonzept, Speicher, Netzstruktur und regenerative Quellen müssen systemisch aufeinander abgestimmt sein.
Versorgungssicherheit ist dabei kein Zusatzargument – sie ist die Grundlage jeder tragfähigen Wärmeplanung.
Kalte Wärmenetze bieten hier einen strukturellen Ansatz. Sie ermöglichen die Nutzung lokaler Umweltenergie, dezentrale Einspeisung und langfristig stabile Betriebskosten. In Verbindung mit intelligenter Architektur entstehen resiliente Quartiere, die unabhängig von fossilen Energiepreisschwankungen funktionieren.
Johannes Fechner zeigte sich im Gespräch als konstruktiver und aufmerksamer Gesprächspartner. Der Dialog zwischen Planungspraxis und Politik ist entscheidend, um die kommunale Wärmeplanung technologisch offen und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Als Vorstand des Bundesverbandes Kalte Wärmenetze e. V. setze ich mich weiterhin dafür ein, Versorgungssicherheit strukturell in den Mittelpunkt der Wärmewende zu stellen.
Das Mehrfamilienhaus in moderner Hybridbauweise nimmt weiter Form an. Auf dem aktuellen Bild ist das Dachgeschoss einer der entstehenden Wohnungen zu sehen – ein Raum, der schon jetzt durch seine hochwertige Ausführung und besondere Atmosphäre überzeugt.
Die Massivholzdecken verleihen dem Wohnbereich eine warme und natürliche Ausstrahlung, während die großzügigen Fensterflächen für eine lichtdurchflutete Raumstimmung sorgen. Von früh bis spät fällt helles Tageslicht in die Wohnung und schafft ein offenes, einladendes Wohngefühl.
Die Architektur nutzt die Dachschrägen geschickt, wodurch spannende Raumgeometrien entstehen, die gleichzeitig gemütlich und modern wirken. Auch die großformatige Schiebetür zum Balkon lässt bereits erahnen, wie harmonisch Innen- und Außenraum später miteinander verbunden sein werden.
Mit jedem weiteren Baufortschritt zeigt sich, wie hochwertig und zukunftsorientiert das Wohnprojekt umgesetzt wird – ein weiterer Schritt hin zu modernen, behaglichen und energieeffizienten Lebensräumen.
Am 30. August bot sich bei einer Veranstaltung die Gelegenheit zu einem fachlichen Austausch zwischen Thorsten Frei, Kanzleramtsminister (CDU), und Arnold Schmid. Dabei ging es um die Frage, wie Neubau- und Bestandsquartiere künftig unabhängig und versorgungssicher mit Energie ausgestattet werden können.
Im Gespräch stellte Arnold Schmid zudem den Bundesverband Kalte Wärmenetze e.V. (BVKW) vor, der sich als zukünftiges Kompetenzzentrum für innovative und effiziente Wärmelösungen positionieren soll.
Das Treffen verdeutlicht die Bedeutung, neue Wege für eine moderne, unabhängige und versorgungssichere Energieversorgung zu entwickeln und den Dialog zwischen Politik, Verbänden und Fachpraxis fortzuführen.
Bei einer Fachveranstaltung der KEA-BW in Stuttgart hielt Arnold Schmid einen Vortrag über bidirektionale Niedertemperatur-Wärmenetze, auch bekannt als Wärmenetze der 5. Generation. Diese modernen Systeme bieten neue Möglichkeiten, Neubau- und Bestandsgebiete gleichermaßen versorgungsicher, effizient und klimafreundlich mit Wärme und Kälte zu versorgen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags lag auf ganzheitlichen Quartierskonzepten, die darauf abzielen, Energieversorgung unabhängig, nachhaltig und resilient zu gestalten.
Im Rahmen seines Beitrags stellte Herr Schmid zudem den Bundesverband Kalte Wärmenetze e.V. (BVKW) vor. Der BVKW wird von vielen Fachleuten als wichtiger Impulsgeber und zukünftiges Kompetenzzentrum gesehen, das Wissen bündelt, Innovationen vorantreibt und den Ausbau moderner Wärmenetze in Deutschland aktiv unterstützt.