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Umbau und Sanierung des Clubhauses Fischerbach

Rat stimmt für Clubahus-Projekt

Von LARS REUTTER

Erweiterung und Sanierung für 434.000 Euro in Fischerbach geplant/ Ende 2020 soll es losgehen

Für die günstigere Variante einer Sanierung und Erweiterung des Clubhauses hat sich der Gemeinderat am Montagabend entschieden. Diese  kostet 434000 Euro. Der Vorsitzende des FC Fischerbach, Markus Merk, bedankte sich für die Entscheidung.

Viele Mitglieder des FC Fischerbach waren am Montagabend als Zuhörer und teilweise auch als Infogeber in den Gemeinderat gekommen Denn es stand die Entscheidung an, ob und mit welcher Variante ihr Clubhaus saniert und erweitert wird. Am Ende freuten sie sich über grünes Licht. Denn sie können mit der günstigeren Variante für 434 000 Euro des Vorhabens leben, dem die Gemeinderäte ihre Zustimmung erteilten.

An den] Kosten soll sich der Verein laut Bürgermeister Thomas Schneider mit65 000 Euro (inklusive Eigenleistungen) beteiligen. Zudem rechnet man mit einer Förderung in Höhe von 54 000 Euro durch den Badischen Sportbund. 315 000 Euro (inklusive Bauhofarbeiten) zahlt die Gemeinde. Der weitere Zeitplan sieht nun vor, bis zum kommenden März die Baugenehmigung zu haben, um den Förderantrag stellen zu können. Mit den Bauarbeiten soll dann Ende des Jahres begonnen werden.

Ehe Arnold Schmid von Innovativ-Schmid die Pläne vorstellte, führte Schneider in die Thematik ein. Er erinnerte daran, dass die Planungen schon vor rund drei Jahren begonnen hätten. Damals sei eine Variante angedacht gewesen, die aber  zu teuer gewesen wäre. Daher habe  man  überlegt, wo man sparen  könnte. Zuletzt habe es auch einen Vor-Ort-Termin des Gemeinderats gegeben. Zur Wahl standen nun zwei Varianten, wobei die schließlich abgelehnte rund 77 000 Euro teurer gewesen wäre.

Laut Schmid soll im bestehenden, zu sanierenden] Trakt aus den jeweils rund zehn Quadratmeter großen vier Umkleiden mit rund sieben Quadratmeter großen angeschlossenen Duschen die Toiletten  herausgenommen werden, damit man mehr Platz hat. Der Verein habe signalisiert, dass das funktioniere. Künftig wird es dann um die Ecke ein Behinderten WC sowie Herren- und Damen-Toiletten geben.

Der Anbau, der für die Heimmannschaften sein soll, könne unter dem vorhandenen Dachstuhl realisiert werden. Untergebracht werden soll dort in einem großen Raum zwei Umkleidebereiche (je rund 14 Quadratmeter), die sich in der Mitte einen rund sieben Quadratmeter großen Duschbereich teilen. Daneben ist ein rund acht Quadratmeter großer abgetrennter Raum für den
Schiedsrichter mit eigener Dusche vorgesehen. Schmid selbst sprach sich auch für diese Variante aus.

Die teurere Variante hätte das Clubhaus in die Länge gezogen, wobei im Anbau zwei zusätzliche Toiletten Platz gefunden hätten. Mehr Aufwand hätte bedeutet, ein Flachdach über den Anbau zu setzen.

Sybille Braun (FWV) und Klaus Schmieder (CDU) erkundigten sich bei den FC-Vorständen Markus Merk und Harald Bächle, ob das so ausreichend sei, beziehungsweise ob die Eigenleistungen und die  Beteiligung an den Kosten machbar wären. Bächle wollte zwar nicht völlig ausschließen, dass irgendwann einmal mehr Platz gebraucht würde, aber sprach von einer erheblichen Verbesserung und optimale Voraussetzungen für die Zukunft. Merk sagte es sei „sehr, sehr viel Geld“ für den Verein, aber man habe schon etwas zur Seite gelegt und werde Aktionen dafür starten. Auch die Eigenleistungen bekäme man hin.

Stefan Heizmann (FWV) plädierte  dafür, das jetzt „durchzuziehen“, da es nicht mehr billiger werde. Sein Fraktionskollege Michael Kohmann fragte bei der Verwaltung an, ob man sich das Vorhaben angesichts der Zusatzbelastung in Sachen Abwasser beziehungsweise Verwaltungsgemeinschaft (wir haben berichtet) leisten könnte. Schneider meinte dazu, dass das Clubhaus für ihn auch eine „Muss-Aufgabe" sei, die man nach und nach abarbeiten müsste. Alles was nicht zwingend sein müsse, mache man aber nicht. So ist laut Robin Allgaier (FWV) die Heizung in einen „desolaten Zustand“. Er regte an, das System zu entlasten, indem man das Wasser mit einem Elektro-Durchlauferhitzer erwärmen sollte. Planer Schmid meinte dazu, dass man das prüfen müsste. Denn es gebe einen größeren Anteil an Brauchwasser als in einem Wohnhaus.

Copyright Offenburge Tageblatt vom 11.12.2019 von Lars Reutter

Clubhaus_19-12-11_Zeitungsartike.pdf (844,4 KiB)

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